

les bracelets de montre
«Ob leichtfüssig zum Dinner oder unbeschwert auf Tour: So bezahlen Sie an jeder Kasse kontaktlos.»
A. Angelo Nottaris, Nottaris Filles & Fils

Vor acht Jahren verfasste der Uhrmacher als Industriedesign-Student seine erste wissenschaftliche Arbeit über den «Kampf um den Platz am Handgelenk». Darin zeigte er auf, dass sich das Angebot von Uhren mit Mikroprozessoren (Smartwatches) verheerender für die Schweizer Uhrenindustrie auswirken wird, als es die Disruption der Quarztechnologie je tat.
Die Schweizer Uhrenindustrie produzierte 2021 24 % weniger als 3 Jahre zuvor. Nichtsdestotrotz wurde 2021 der Exportrekord von 22,3 Milliarden erwirtschaftet und das mit 4.9 Millionen weniger produzierten Uhren.
Im Frühling 2021 hat der Uhrmacher und Industriedesigner als Absolvent der Masterklasse für Uhrendesign seine Thesis «The Battle for the Wrist» eingereicht. Darin weist er aufgrund derzeit bekannter Fakten und mit Hilfe aufwendiger Käuferschaft-Umfragen wissenschaftlich nach:
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72% aller Smartwatch-Besitzenden wollen als nächste Uhr wieder eine Smartwatch kaufen.
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77% der Besitzer:innen von Smartwatches und traditionellen Uhren tragen nur noch die Smartwatch.
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72% Prozent aller Smartwatch-Nutzer:innen besitzen auch traditionelle Uhren.
Seine Umfrage zeigen ebenfalls auf, dass tatsächlich ein Grossteil der Käuferschaft auch heute noch eine mechanische Schweizer Uhr kaufen möchte:
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Diese Menschen sind von der Qualität überzeugt oder von der Mechanik fasziniert oder die Uhrenindustrie liegt ihnen als nationale Sinnstifterin am Herzen.
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Diese Menschen aber wollen trotzdem nicht auf die Vorteile elektronischer Uhren verzichten.
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Diese Menschen wollen nach dem Kauf einer Smartwatch keine mechanische Uhr mehr kaufen.
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Diese Menschen wollten trotz Smartwatch-Kauf auch ihre mechanische Vorgängeruhr noch tragen, doch in Tat und Wahrheit tut es niemand.
Erst vor wenigen Jahren hat sich das kontaktlose Bezahlen mit Kredit- und/oder Debitkarte durchgesetzt, heute wird immer öfter auch mit dem Smartphone bezahlt und neu dazugekommen ist nun auch das Bezahlen mit der Armbanduhr. Warum? Im Gegensatz zur Kredit- und Debitkarte und auch dem Smartphone steckt die Armbanduhr nicht im Rucksack, in der Mappe oder in der Gesässtasche, sondern eben am Handgelenk und damit haben wir sie jederzeit zur Hand.
Das Ziel ist es, den Träger:innen dieser mechanischen Uhr das kontaktlose Bezahlen zu ermöglichen. Warum? Im Gegensatz zu den meisten Funktionen heutiger Smartwatches entspricht der Bezahlvorgang nicht ausschliesslich einem individuellen Bedürfnis, sondern stellt eine Handlung dar, die wir alle tagtäglich mehrmals ausüben müssen.
Marcel Weder, Gold`Or No. 1, Februar 2022
«In zehn Jahren (2011) hat sich die Stückzahl exportierter Uhren um fast die Hälfte reduziert. (von 29.7 Millionen auf 15,7 Millionen)»

UHRBÄNDER
Als erstes gilt es jetzt, 200 Menschen zu überzeugen, mein Uhrband bei WEMAKEIT zu bestellen. Das muss erst einmal gelingen.
Dann möchte ich es meiner Kundschaft und dem Uhren-Fachhandel anbieten und schliesslich interessierten Uhrenherstellern.
Weitere Komplikation ist ein Chip im Uhrband, damit UNI:SEX-Träger:innen jederzeit kontaktlos an der Kasse bezahlen können. Im Handumdrehen – nur mit Handumdrehen.
Die genderneutrale UNI:SEX ist also ein Hybrid: Ab Werkstatt wird die Urversion auf Wunsch mit mechanischem Uhrwerk und mit digitalem Bezahluhrband ausgeliefert.
Diese Eigenentwicklung ist einem Dilemma geschuldet: 2019 prognostiziert A. Angelo Nottaris in der Masterthesis «Battle of the Wrist» rein mechanischen Uhren eine ungewisse Zukunft.
Als Ausweg propagiert er darin hybride Lösungen wie digitale Kontaktlos-Bezahlfunktionen. Doch «SwatchPay» und «PayChip» sind für Drittanbietende nicht erhältlich. Das ist ein Problem:
NOTTARIS kann und will keine Uhren verkaufen, denen selbst der Entwickler eine ungewisse Zukunft voraussagt. Also entwickelt dieser mit Partnern im In- und Ausland ein eigenes Bezahlsystem.
HYBRID
DIGITALE BEZAHLFUNKTION





